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Facebook Ads – Die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung für Facebook Werbung

Den Artikel kenn‘ ich schon, ich will direkt zum Download!

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Ein wesentlicher Bestandteil des Facebook-Marketings liegt schon immer im Schalten von Facebook-Anzeigen. Kein anderer Kommunikationskanal der Welt liefert gleichzeitig eine ähnlich hohe Reichweite und ähnlich treffsichere Targetierungsmaßnahmen wie Facebook. Seitdem die organische Reichweite von Facebook-Seitenbeiträgen eingeschränkt wurde, ist bezahlte Facebook-Werbung darüber hinaus unverzichtbar geworden, um noch flächendeckend Nutzer zu erreichen.

Meiner Erfahrung aus vielen Beratungsprojekten, Gesprächen und Schulungen ist aber, dass sich viele Unternehmen entweder noch gar nicht mit den Möglichkeiten der Facebook-Werbung auseinandergesetzt haben oder sich von der Vielzahl an Möglichkeiten erschlagen fühlen. Und tatsächlich bietet Facebook eine Fülle an Optionen und Funktionen für die Werbung an. Was fehlt, ist eine klare Anleitung, ein „How to“ der Facebook Werbung.

Genau das bietet dieser Beitrag. Du erfährst im Folgenden Schritt für Schritt, wie du Facebook-Anzeigen selbst einrichtest und worauf du bei den jeweiligen Schritten achten musst. Mit etwas Erfahrung und Übung wirst du feststellen, dass das Anzeigensystem im Prinzip ganz logisch aufgebaut ist. Also keine falsche Scheu :-).

Vorab: Hilfe, ich bekomme nur arabische Facebook-Likes

Mindestens einmal pro Woche bekomme ich eine Anfrage von Leuten, die Facebook Anzeigen geschaltet haben und sich nun wundern, dass sie überwiegend Likes von arabischen Profilen erhalten, obwohl sie auf Deutschland targetiert haben. In 99% der Fälle hat das die gleichen Gründe. Welche das sind, habe ich in diesem Video erklärt:

NEU: Vollständige Liste aller Targeting-Optionen der Facebook Werbung

demografie-kleinWie du unten noch sehen wirst, bietet Facebook eine extrem große Vielfalt an Targeting-Optionen – neben Alter, Geschlecht und Stadt zum Beispiel auch „Personen, die in den nächsten 30 Tagen ihren Jahrestag haben“, „Haushaltseinkommen“ oder „Inhaber von Kleinunternehmen“.

Ich habe alle Optionen, die der Facebook Ad Manager für den deutschen Markt bietet, aufgelistet und daraus ein Organigramm erstellt. So siehst du sofort, welche Möglichkeiten du bei der Facebook-Werbung hast.

Du kannst dir die vollständige Liste (PDF, 1,51MB) hier herunterladen:

pdf-download

Facebook Anzeigen schalten – Schritt für Schritt

Um bei Facebook eine eigene Werbekampagne zu starten, braucht es nicht viel Vorbereitung. Du kannst dazu einfach den Login in das Profil vornehmen und rechts oben neben deinem Namen und Profilbild auf den kleinen Pfeil klicken, der nach unten zeigt. Im erscheinenden Menü kannst du recht mittig auf Werbeanzeigen erstellen klicken.

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Danach erfolgt die Weiterleitung zur Werbeschaltung. Alternativ kannst Du dieses Menü auch direkt über facebook.com/ads/create ansteuern. Bevor du die erste Kampagne anlegen kannst, musst du allerdings zuerst die Zahlungsart festlegen und Zahlungsdaten angeben, damit dein Anzeigenkonto aktiviert wird.

Schritt 1: Den Kampagnentyp auswählen

Im ersten Schritt hast Du bei der Erstellung einer Werbekampagne bei Facebook die Möglichkeit, einen Kampagnentyp auszusuchen. Der Kampagentyp definiert auch gleichzeitig das Ziel der Kampagne. Hier stehen insgesamt neun verschiedene Optionen bereit, die im Folgenden jeweils kurz vorgestellt werden.

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  • Bewirb deine Beiträge

Auf diese Weise kannst Du eigene Beiträge, die bei Facebook gepostet wurden oder werden, bewerben. Damit lässt sich algorithmische Beschränkung der organischen Reichweite von Seitenbeiträgen übergehen. Das heißt, auch Menschen, die deine Seitenposts durch den Algorithmus eigentlich nicht sehen würden, bekommen sie so angezeigt. Dies ist zum Beispiel für Gewinnspielposts von Bedeutung oder aber auch für andere Ankündigungen, die möglichst viele Menschen lesen sollten.

  • Hebe deine Seite hervor

Um die Fanzahlen einer Fanpage bei Facebook zu steigern, ist dieser Kampagnentyp eine gute Wahl. Tatsächlich ist diese Anzeigenoption eine der besten und effektivsten Möglichkeiten, mehr Fans für eine Fanpage aufzubauen.

  • Leite Menschen auf deine Webseite

Möchtest Du dein eigenes Webprojekt bewerben, kann dieser Kampagnentyp die erste Wahl sein. Damit kannst Du die Nutzer von Facebook direkt auf die eigene Webseite leiten und dort den Traffic steigern.

  • Steigere Conversions auf deiner Webseite

Mit diesem Kampagnentyp der Facebook Ads hast Du die Möglichkeit, die Umsätze und Verkaufszahlen für Produkte auf einer Webseite zu erhöhen. Gut geeignet ist diese Kampagne somit dafür, neue Produkte vorzustellen oder allgemein auf das eigene Sortiment hinzuweisen, aber auch, um zum Beispiel Leads (Adressen, Newsletter-Opt-Ins, etc.) zu generieren.

  • Erhalte mehr Installationen deiner App

Wenn Du eine App anbietest, kannst du auch diese bei Facebook bewerben. Dazu gibt es einen eigenen Kampagnentyp, der direkt auf die App eingeht.

  • Erhöhe die Interaktionen in deiner App

Das gleiche Prinzip gilt auch, wenn innerhalb einer App zu wenig interagiert wird. Auch dann kann sich eine Anzeigenschaltung bei Facebook mit diesem Kampagnentyp lohnen.

  • Sorge für mehr Teilnehmer bei deiner Veranstaltung

Du veranstaltest ein Kundenevent oder ein Seminar? Oder willst Du eine Messe durchführen? Dann kannst Du mit diesem Kampagnentyp die Reichweite der bei Facebook angelegten Veranstaltung erhöhen und mehr Menschen ansprechen.

  • Bringe Menschen dazu, dein Angebot in Anspruch zu nehmen

Mit einer solchen Kampagne kann auf die Angebote hingewiesen werden, die Facebook unterstützt („Facebook Offers“). So kann zum Beispiel ein Gutschein beworben werden oder aber eine 2-für-1 Aktion in einem Café.

  • Erhalte Videoaufrufe

Videos spielen im Bereich Marketing eine immer wichtigere Rolle. Das versteht man auch bei Facebook, sodass du mit diesem Kampagnentyp ganz gezielt eigene Videos bewerben kannst. Zum Beispiel ist das eine tolle Sache um Produktvorstellungen durchzuführen.

Diese gegebenen Möglichkeiten und Optionen sollten für nahezu alle Fälle und Werbewünsche ausreichend sein und in jedem Fall besteht damit die Gelegenheit, effektiv und zielorientiert zu wählen. Für die Schritt-für-Schritt Anleitung wird jetzt der Kampagnentyp „Leite Menschen auf deine Webseite“ genutzt. Die anderen Kampagnentypen bei den Facebook Werbeanzeigen funktionieren allerdings nach einem ganz ähnlichen Prinzip.

Schritt 2: Den zu bewerbenden Link eingeben

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Im nächsten Schritt muss bei diesem Kampagnentyp der Link angegeben werden, der beworben werden soll. Dies geht über das kleine Feld ganz simpel und erfolgt mit http:// vor dem eigentlichen Link.

Schritt 3: Die Zielgruppe für die Werbekampagne definieren

Im Anschluss kannst Du die Zielgruppe für die Werbekampagne auswählen und ganz einfach und schnell dafür sorgen, dass die passenden Facebook User die Werbung angezeigt bekommen. Dabei hast du grundsätzlich die Möglichkeit, über die Targetierungsoptionen, die Facebook anbietet, die passenden Nutzergruppen zu definieren, oder eine so genannte Custom Audience auszuwählen.

Exkurs: Custom Audiences

Die Custom Audiences ermöglichen es dir, Werbeanzeigen für ganz spezielle Zielgruppen zu erstellen. Wenn du zum Beispiel eine Facebook App betreibst, die Nutzer verwenden, kannst du diesen App-Nutzern deine Werbeanzeige ausspielen.

Eine andere Custom Audience lässt sich mit E-Mail-Adressen anlegen. Du könntest eine Liste mit E-Mail-Adressen (z.B. Newsletter-Empfängern, Shop-Kunden etc.) in das Anzeigentool laden. Dann prüft Facebook, ob diese E-Mail-Adressen einem Facebook-Konto zugeordnet werden können und wenn ja, werden diesen Nutzern deine Anzeigen ausgespielt. Dabei gelten im deutschen Datenschutz- und Wettbewerbsrecht allerdings strenge Vorgaben, die diese Art der Targetierung relativ unmöglich machen (du müsstest zum Beispiel schon beim Einsammeln der E-Mail-Adresse darauf hingewiesen haben, dass du sie auch für Werbeanzeigen verwenden wirst, was natürlich niemand macht).

Die wahrscheinlich wertvollste Custom Audience sind dagegen ehemalige Besucher deiner Website (Stichwort Retargeting). Durch die „Website Custom Audience“ kannst du ehemalige Website-Besucher erneut mit Facebook-Werbeanzeigen ansprechen und zum Beispiel auffordern, doch Fan deiner Fanpage zu werden. Der Streuverlust geht dabei gegen Null, da du ja nur Leute ansprichst, die nachgewiesenermaßen Interesse an deinen Themen haben (sonst hätten sie deine Website ja nicht besucht). Das werde ich aber in einem eigenen Blogbeitrag vertiefen.

In unserem Beispiel beschränken wir uns auf das klassische Targeting-Tool, das Facebook anbietet.

Dort kannst du neben dem Standort der Nutzer kannst Du auch aussuchen, welches Alter oder Geschlecht die Zielgruppe haben soll. Die Sprache kann ebenfalls festgelegt werden – dies schließt zum Beispiel aus, dass Menschen mit Wohnsitz in Hamburg, die kein Deutsch sprechen eine entsprechende Kampagne zu Gesicht bekommen – oder wählt eben genau diese Zielgruppe aus, je nach dem, was du vorhast.

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Auf der rechten Seite zeigt Facebook dabei immer an, wie groß die maximale Reichweite derzeit ist. Je feiner hier justiert wird, desto kleiner ist sicherlich die Zielgruppe – aber nur so kannst Du am Ende zielgerichtet werben und auf deine Webseite mehr Besucher bringen.

Klicke auch mal auf „Weitere demografische Angaben“. Dort kannst du viele weitere Auswahlen vornehmen, z.B.

  • Beziehungsstatus (Single, Verheiratet, etc.)
  • Interessiert an (Männern, Frauen etc.)
  • Bildungsabschluss
  • Arbeitgeber
  • und einige mehr.

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Mit einem Klick auf die erweiterten Einstellungsmöglichkeiten kannst Du außerdem noch auswählen, welche Interessen die ausgewählte Zielgruppe haben soll. Hier musst du besonders gewissenhaft vorgehen, denn je besser du hier targetierst, desto besser oder schlechter wird deine Anzeige später performen. Du kannst leider nur die Vorschläge übernehmen, die Facebook anbietet, also keine eigenen Interessen definieren.

Natürlich kannst du mehrere Interessen auswählen (z.B. Fußball, Bundesliga und 1. FC Köln), die dann aber als „Oder“-Verknüpfung behandelt werden. Der Nutzer muss also in eine der Kategorien fallen. Eine „Und“-Verknüpfung ist derzeit noch nicht möglich.

Eine spannende Frage ist, wie Facebook diese Interessenkategorien bildet. Hier zeigt sich Facebook wie so oft etwas instransparent. Grob vereinfacht kann man sagen, dass die Interessenkategorien nach dem Verhalten der Nutzer gebildet werden. Wenn also jemand in einer FC Köln-Fangruppe ist, die Fanpage des 1. FC Köln geliked hat, im Stadion eincheckt oder häufiger über den FC postet, dürfte er auch in diese Interessenkategorie eingeordnet werden. Gleichzeitig wahrscheinlich auch in „Fußball“, „Sport“ oder „Teamsport“.

Das hat leider auch den Nachteil, dass jemand, der in der Gruppe „Justin Bieber ist doof“ Mitglied ist oder die Seite „Kann diese Gurke mehr Fans als Justin Bieber haben“, höchstwahrscheinlich in die Interessenkategorie „Justin Bieber“ fallen wird. Das lässt sich leider kaum vermeiden.

Neben den Interessen kannst du auch verschiedene Verhaltensweisen auswählen, die die Zielgruppe aufweisen soll, z.B. Nutzer von Smartphones (oder spezifischen Geräten), Urlaubsreisende, Online-Shopper oder Betreiber von Facebook-Fanseiten.

Schließlich sollest du noch definieren, ob du nur Fans deiner Seite, nur Nicht-Fans oder alle Nutzer ansprechen möchtest (Verbindungen). Für alle Kategorien gibt es mögliche Einsatzzwecke. Wenn du z.B. schon viele Fans hast (mehrere Tausend oder mehr), kannst du dich bei der Anzeige zur Traffic-Generierung vielleicht sogar auf diese beschränken. Die Klickraten sind dann meistens recht gut, da sie dich ja bereits kennen und dir weitgehend vertrauen. Wenn es dagegen um die maximale Reichweite geht, sollten auch Nicht-Fans einbezogen werden.

Schritt 4: Das Budget für die Facebook Kampagne festlegen

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Im folgenden Schritt wird dann das Budget für die Kampagne festgelegt. Zunächst einmal besteht hier die Auswahlmöglichkeit, ob das Budget pro Tag oder für die gesamte Laufzeit der Kampagne genutzt werden soll. Außerdem kann an diesem Punkt das Start- und Enddatum für die Kampagne gewählt werden. Es gibt die Option, die Kampagne auch sofort zu starten. Auf der rechten Seite siehst Du auch hier wieder, wie groß die mögliche Reichweite der Werbeanzeige ist – allerdings in diesem Fall auf das gewählte Budget bezogen.

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In den Detaileinstellungen kannst Du auch an diesem Punkt weitere Spezifikationen vornehmen. So kann die Optimierung der Anzeige für bestimmte Aspekte vorgenommen werden und auch die Möglichkeit besteht, die Abrechnung zu verändern. Ich persönlich lege den maximalen Klickpreis immer selbst fest und optimiere dann so lange, bis ich einen befriedigenden Wert erreicht habe. Einsteiger können durchaus erstmal Facebook die Optimierung überlassen und die Voreinstellung so belassen, wie Facebook sie vorschlägt. Durch das maximale Tagesbudget ist das Risiko ja von vornherein limitiert.

Die Abrechnung wird bei den Facebook Ads übrigens immer entweder pro Klick oder pro View vorgenommen, egal, was im vorherigen Schritt defniert wurde. Je nach gewählter Abrechnungsart werden dann alle erfolgreichen Klicks abgerechnet oder die einzelnen Views der Werbeanzeige. In der Regel ist es sinnvoll, auf Klickbasis abzurechnen (CPC).

Darüber hinaus kann angegeben werden, wann die Anzeigen ausgegeben werden sollen. Entweder wird die Anzeige den ganzen Tag über angezeigt oder aber nur zu bestimmten Zeiten – zum Beispiel in den frühen Abendstunden. Hier spielt sicherlich der zu bewerbende Link eine Rolle und auch die Aktivität der Zielgruppe solltest Du hierbei berücksichtigen.

Schritt 5: Die Werbeanzeige mit Bildern gestalten

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Jetzt besteht die Möglichkeit, bis zu sechs Bilder oder Grafiken zur Anzeige hinzuzufügen. Dies erlaubt es Dir später, die Anzeige zu splitten und in unterschiedlicher Form auszugeben. Jedes Bild steht am Ende für eine individuelle Werbeanzeige, sodass die Reichweite auch durch unterschiedliche Darstellungen gesteigert werden kann.

Bilder können hier hochgeladen oder aus bestehenden Alben ausgewählt werden. Aber auch die Auswahl von Shutterstock ist möglich. Die Bilder sollten im Idealfall 1.200 x 628 Pixel groß sein – sie lassen sich aber auch beliebig positionieren.

Die unterschiedlichen Anzeigeformen lassen sich nach der Fertigstellung der Kampagne analysieren. Den unterschiedlichen Erfolg kannst Du so sehr einfach feststellen und Bilder, die keine Resonanz auslösen zum Beispiel wieder entfernen.

Wichtig für die Auswahl der Bilder: Wenn du die Anzeigen auch im Newsfeed und nicht nur in der rechten Spalte ausspielst, darf das Bild nicht mehr als 20% Text enthalten. Facebook zerlegt das Bild dazu in Quadranten und prüft, wie viele Quadranten Text enthalten. Mit diesem Tool kannst du testen, ob dein Bild unter dem Schwellenwert liegt.

Schritt 6: Texte für die Anzeigen und dargestellte Links auswählen

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Wenn auch die Anzeigenbilder ausgewählt sind, kann im nächsten Schritt der Text für die Anzeige ausgesucht und eingegeben werden. Hier kannst Du eine Überschrift sowie auch einen Teaser festlegen und damit das Interesse der Zielgruppe wecken.

Dazu besteht die Gelegenheit, die Anzeige mit einer Facebook Seite zu verknüpfen. Dies erweckt den Anschein, dass diese Seite den Beitrag bei Facebook geteilt hat. Auf der rechten Seite erscheint dazu jeweils eine Vorschau und es sind hier immer noch alle Anpassungen möglich. Dadurch können Menschen, die die Anzeige sehen, auch direkt Fan der Fanpage werden, wodurch du nicht nur Klicks zur Website, sondern eben auch direkt Fans generierst.

Hier kannst du auch definieren, wo die Anzeige ausgespielt werden soll:

  • Im Newsfeed (meistens empfehlenswert)
  • Im Newsfeed auf Mobilgeräten (meistens empfehlenswert)
  • In der rechten Spalte (gibt es nur auf Desktop; manchmal empfehlenswert)
  • Im Audience Network (z.B. in Apps oder sonstigen Teilen des Facebook-Werbenetzwerks; eher in Sonderfällen empfehlenswert).

Außerdem kann an dieser Stelle auch eine Call to Action-Button hinzugefügt werden (z.B. „Jetzt buchen“, „Mehr Infos“ etc.). Dieser Punkt ist optional, kann aber in vielen Fällen den Erfolg der Werbekampagne erhöhen.

Schritt 7: Die Kampagne fertigstellen und absenden

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Das Erstellen der Werbeanzeige bei Facebook ist an diesem Punkt abgeschlossen. Mit einem weiteren Klick kannst Du die Werbekampagne freischalten und sie endgültig buchen. Allerdings besteht auch die Option, alle Aspekte noch einmal zu betrachten.

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Dann öffnet sich ein kleines Fenster, in dem dir alle Anzeigendetails noch einmal angezeigt werden. Du kannst alle Punkte überprüfen und außerdem auch zurück in die Bearbeitung wechseln, wenn doch noch etwas verändert werden soll. Ist die Kampagne korrekt, kann sie direkt von hier aus als Bestellung aufgegeben werden.

Jetzt prüft Facebook, ob die Anzeigentexte und -bilder den Regeln entsprechen. Meistens werden die Anzeigen dann relativ schnell freigeschaltet, oft innerhalb weniger Minuten oder Stunden.

Wie Du siehst, ist alles sehr einfach nachzuvollziehen und innerhalb von kurzer Zeit umsetzbar. Es bedarf zumindest für die Basisfunktionen keiner großen Einarbeitung. Wenn du allerdings Facebook Ads in der Tiefe nutzen möchtest, wirst du dich schon einige Zeit mit dem Tool beschäftigen müssen, da es doch eine Menge an Einstellungsmöglichkeiten und relativ verstecken Optionen gibt, die auf den ersten Blick weder erkennbar noch verständlich sind.

Die Bezahlung von Werbeanzeigen bei Facebook

Für das Bezahlen der Werbekampagnen stellt Facebook verschiedene Zahlungsoptionen bereit. Diese erlauben es dir, besonders flexibel zu bezahlen und alle Ausgaben immer unter Kontrolle zu haben.

Diese Zahlungsmöglichkeiten bietet Facebook für die Abrechnung der Kampagnen an:

  • Kreditkarten – dazu zählen American Express, Visa und MasterCard
  • PayPal in diversen Währungen

Diese Zahlungsmethoden hast Du als Kunde außerhalb der USA bei Facebook. US-Nutzer oder auch Nutzer aus Japan können darüber hinaus noch auf weitere Kreditkarten und Zahlungsangebote zurückgreifen.

Außerdem musst Du dich für eine Zahlungsart entscheiden. Es besteht also keine Möglichkeit, Kampagne 1 mit einer MasterCard zu bezahlen, für Kampagne 2 aber auf PayPal zurückzugreifen. Alle Kosten werden immer über die Hauptzahlungsmethode eingezogen, die im Facebook Account verwaltet werden kann.

So fügt man eine Zahlungsmethode bei Facebook hinzu

Bevor man bei Facebook die Kampagnenkosten bezahlen kann, muss man zunächst einmal eine Zahlungsoption hinzufügen. Dazu öffnet man den Werbeanzeigenmanager auf Facebook und klickt dort auf Abrechnung, danach auf Zahlungsmethoden.

Hier kann nun eine Zahlungsmethode hinzugefügt werden. Dafür braucht es ebenfalls nur wenige Klicks und das Ändern der Hauptzahlungsmethode funktioniert ebenfalls auf diese Weise.

Vorteile der Facebook-Werbung

Facebook ist derzeit fast unschlagbar, wenn es um zielgenaue Online-Werbung geht. Die großen Vorteile lassen sich in wenigen Worten zusammenfassen:

  • extrem hohe Reichweite (aktuell 28 Millionen Nutzer in Deutschland, 1,4 Mrd. Nutzer weltweit; dazu kommt demnächst noch das Facebook-Werbenetzwerk)
  • extrem genaue Targetierung (Verheiratete Frauen in Frankfurt zwischen 40 und 50, die Handball mögen und gerne verreisen… so genau lässt sich wohl nirgends eine Zielgruppe definieren)
  • hohe Flexibilität (alles ist jederzeit änderbar, abschaltbar. optimierbar. Es gibt keine Laufzeiten, keine Mindestbudgets oder sonstigen Restriktionen)
  • genaue Kostenkontrolle (durch Tagesbudgets und maximale Klickpreise ist alles deckelbar)
  • hohe Transparenz (im Anzeigenkonto ist nahezu in Echtzeit genau einsehbar, wie die Anzeigen performen, was sie kosten und welche Ergebnisse sie produzieren)
  • gute Erfolgsmessung (durch Conversion Tracking lässt sich auch recht gut festhalten, was die Anzeigen an Ergebnissen, z.B. Bestellungen, Anfragen etc., gebracht haben und was eine Aktion des Kunden tatsächlich kostet)

Tipps und Tricks rund um die Facebook Werbung

Im Folgenden habe ich noch einige Tipps für dich, mit denen Du die Werbemöglichkeiten bei Facebook optimal ausnutzen kannst. Such dir einfach raus, was auf dich zutrifft.

Tipp 1: Feste Ziele auswählen und umsetzen

Besonders wichtig für den Erfolg einer Werbeanzeige bei Facebook sind die gesetzten Ziele. Was willst Du mit deiner Werbekampagne erreichen und wofür schaltest du diese? Dabei gilt es verschiedene Ebenen zu beachten und zu erkennen, was man mit der Werbekampagne umsetzen möchte. Will man neue Kunden ansprechen? Soll ein Produkt verkauft werden? Oder willst Du einfach die Reichweite erhöhen?

Nur wenn die Ziele konkret benannt werden können, kann der Erfolg der Anzeigen später auch gemessen und analysiert werden.

Mögliche Zielsetzungen wären zum Beispiel:

  • Das Sammeln neuer Likes für eine Fanpage
  • Steigerung der Reichweite für eine Webseite
  • Traffic für die Webseite aufbauen
  • Erhöhte Interaktionen erreichen

Durch diese Festlegung kann der optimale Kampagnentyp deutlich leichter ausgewählt werden. Die Facebook-Anzeigenoberfläche zwingt die Anzeigenkunden gleich im ersten Schritt dazu, die Ziele der folgenden Kampagne zu definieren, was ein enormer Vorteil ist.

Tipp 2: Die eigenen Ziele messen und nachvollziehen

Sind die Ziele klar formuliert, kann man auch die Ergebnisse deutlich einfacher ermitteln und festhalten. Nur wenn dies der Fall ist, kannst Du am Ende wirklich sagen „Ja, das Ziel wurde erreicht!“. Dabei spielt aber nicht nur das Erreichen von Klickzahlen eine Rolle, auch das investierte Budget muss hier herangezogen werden. Denn auch wenn Du 100.000 Klicks bekommen hast, wäre das bei einem überzogenen Preis keineswegs ein großer Erfolg. Kosten und Nutzen müssen hier klar gegeneinander aufgewogen werden.

Tipp 3: Optimale Bezeichnung für Kampagnen und Anzeigen wählen

Da in einem Facebook Konto auch mehrere Anzeigen und Kampagnen parallel laufen können, ist es mitunter wichtig, die einzelnen Kampagnen klar zu bezeichnen. Einfach die Bezeichnung Kampagne 1, 2 und 3 zu nutzen, führt schnell zu einer Unübersichtlichkeit, die eher kontraproduktiv sein kann.

Ich persönlich nutze gerne Kampagnennamen, die das Ziel und weitere Angaben enthalten z.B. „Fangenerierung Fanpage FelixBeilharz.de Audience 1“. So weiß ich sofort, was sich in der Kampagne befindet und kann sie beliebig ein- und ausschalten.

Tipp 4: Die Anzeigen wirkungsvoll gestalten und umsetzen

Um mit einer Anzeige den bestmöglichen Erfolg zu erreichen, muss am Ende auch die eigene Anzeige optimal gestaltet und ausgewählt werden. Als Kunde hast Du dabei viele Möglichkeiten und Optionen. So kannst Du den Inhalt zum Beispiel direkt auf die Zielgruppe ausrichten und ideal auch Emotionen oder Gefühle übertragen. Bei einem beworbenen Produkt ist es zum Beispiel sinnvoll, das Verlangen der Nutzer zu wecken. Finde also Gründe, warum der User dieses Produkt auf jeden Fall haben sollte.

Das wirkt sich auch darauf aus, wie der Text der Anzeige gestaltet wird. Sonderzeichen sollten sparsam genutzt werden und vor allem der erste Teil des Werbetextes muss fesselnd und interessant sein. Fokussiere dich darauf!

Bei den genutzten Bildern sollte auf eine hohe Auflösung geachtet werden und die Botschaft der Werbeanzeige sollte auch dadurch transportiert werden können. In diesem Bereich kann man bei den Facebook Werbeanzeigen auch sehr gut experimentieren und verschiedene Möglichkeiten ausprobieren.

So, ich hoffe, diese umfangreiche Anleitung für Facebook-Anzeigen hat dir weitergeholfen. Lass mich in den Kommentaren wissen, was dir besonders gefallen hat oder wozu du gerne noch tiefergehende Informationen hättest.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner Facebook-Werbung!



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Kommentare


Facebook Ads – Die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung für Facebook Werbung – iWORK 21. April 2015 um 4:02

[…] Ein wesentlicher Bestandteil des Facebook-Marketings liegt schon immer im Schalten von Facebook-Anzeigen. Kein anderer Kommunikationskanal der Welt liefert gleichzeitig eine ähnlich hohe Reichweite und ähnlich treffsichere Targetierungsmaßnahmen wie Facebook. Seitdem die organische Reichweite von Facebook-Seitenbeiträgen eingeschränkt wurde, ist bezahlte Facebook-Werbung darüber hinaus unverzichtbar geworden, um noch flächendeckend Nutzer zu erreichen. Meiner Erfahrung aus vielen Beratungsprojekten, Gesprächen und Schulungen ist aber, dass sich viele Unternehmen entweder noch gar nicht mit den Möglichkeiten der Facebook-Werbung auseinandergesetzt haben oder sich von der Vielzahl an Möglichkeiten erschlagen fühlen. Und tatsächlich bietet Facebook eine Fülle an Optionen und Funktionen für die Werbung an. Was fehlt, ist … lesen Sie weiter! […]

Antworten

Brigitte 22. April 2015 um 19:32

Toll, vielen Dank, dieser Artikel erscheint mir wirklich sehr hilfreich.
Ich frage mich noch, welches Budget muss man ungefähr veranschlagen?
Ich habe zwar verstanden, dass man alles Mögliche vorher festlegen kann/muss, aber was ist die Größenordnung?
Was muss ich zB. pro Tag veranschlagen?
Es kann ja wohl nicht so beliebig sein, dass jeder das festlegt, was er/sie sich denkt.
Hierfür hätte ich gerne noch eine Größenordnung genannt.
Ansonsten alles gesagt! 🙂

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Stefan Stefanov 8. Juni 2015 um 21:17

Hallo Brigitte.

Doch, jeder kann das am Tag verbrauchen, was er möchte und kann. Beispiel: Nehme an, dass eine Reichweite von 1.000 Impressionen Dich 5€ kostet. Nehmen wir weiter an, Deine Zielgruppe besteht aus 240.000 Menschen. D.h., Du zahlst 240×5€, um diese Zielgruppe einmal zu erreichen (mal jetzt von Preisschwankungen wegen der Durchklickrate abgesehen, soll ja ein Beispiel sein). Das heißt, das nur Du entscheidest, wie viel von dieser Zielgruppe Du erreichen willst und wie schnell. Du könntest 240 Tage lange je 5€ ausgeben und jeder in Deiner Zielgruppe würde Deine Anzeige einmal sehen. Oder Du gibst 5 Tage lang je 240€ und erreichst das gleiche. Der Preis kann und wird variieren, aber des Beispieles wegen, belasse ich dabei… Hoffe das konnte Sinn ergeben und Dir helfen.

Antworten

Stephan Otto 10. November 2015 um 14:21

Hallo Stefan,
super Artikel, wirklich ausführlich und gut geschrieben!
Eine Sache verstehe ich aber nicht. Ich habe solche Anzeigen geschaltet und die Zielgruppe auf Personen aus München und Umgebung eingeschränkt. Ich bekam dann auch tatsächlich die gewünschten PI’s, aber die Leute die auf "Like" oder "Teilnehmen" geklickt haben, waren alle aus Indien und Pakistan.
Ich hatte das ca. 4-5 Mal ausprobiert, über die letzten 2 Jahre verteilt, jedes Mal mit dem gleichen Ergebnis. Meine Vermutung ist jetzt, dass FB hier einfach bescheisst. Die wollen mich mit Klickraten und PI’s beeindrucken, damit ich mehr Volumen buche, nur die Klicks werden weltweit eingekauft, von Statisten die nur dazu da sind, beworbene Artikel zu liken um mehr Werbeeinnahmen zu generieren.
Wie siehst du das?
Danke für deine Einschätzung
Stephan


Gila Keserü 1. Mai 2015 um 8:10

Eine sehr übersichtlich aufgebaute und verständlich formulierte Anleitung für das Erstellen einer Facebook-Anzeige. Über solche Funde freue ich mich immer sehr. Danke!

Antworten

Orlando J. Silva 29. Juli 2015 um 23:24

Absolut erstklassiger Beitrag, wie man FB sinnvoll nutzen kann. Möglicherweise gibt es weitere Anleitungen zu Detailfragen, die sicherlich während der Umsetzung auftauchen werden. Wo kann man diese beziehen? Auch bei Ihnen?
Herzlichen Dank. Orlando J. Silva

Antworten

Holger 5. Oktober 2015 um 21:29

Super Anleitung – Habe dazu noch einen Ergänzungsbeitrag hier http://www.gogozone.de/15-tipps-facebook-anzeigen/

Antworten

Brigitte 6. Oktober 2015 um 10:41

Ein Hinweis/Frage zur empfohlenen Bildgröße: Facebook gibt 1200×444 Pixel an statt der hier im Artikel genannten 1200×628 Pixel. Hat sich da etwas geändert?

Antworten

Thomas 22. Oktober 2015 um 13:53

Guten Tag!
Seit Wochen bewerbe ich zahlungspflichtig Beiträge bei Facebook. Was mir sehr unangenehm aufgefallen ist und ich bereits mehrfach an Facebook gemeldet habe, aber dazu keine einzige Antowrt erhalten habe:
Meine angegebenen Zielgruppen werden offensichtlich ignoriert. Der Großteil der Personen die meine beworbenen Beiträge mit "Gefällt mir" markieren kommen aus ganz anderen Ländern als in meiner Zielgruppe angegeben und viele dieser Personen arbeiten laut deren Profil auch noch bei Facebook. Wie erklären Sie das?
Auch die letzten Einschränkungen der Zielgruppen auf Berlin in Deutschland und Wien in Österreich brachten keine Besserung.
Ich bin auf der Suche nach Firmen die das ebenfalls bemerkt haben.
Freundliche Grüße,
Thomas Kasal

Antworten

Roland 29. Oktober 2015 um 12:45

Hast Du die Spracheinstellung auf deutsch gestellt? Versuch‘ das mal. Auch wenn Deine Einstellungen des geografische Targetings eindeutig erscheinen, hat sich das von Dir beschriebene Problem bisher oft mit der Spracheinstellung lösen lassen. Sollte das bei Dir nicht der Fall sein, könnte (!) es sich um Fake-Accounts von sog. Klickfarmen handeln.

Antworten

Stephan Otto 10. November 2015 um 14:25

damit ist meine Frage von oben schon fast beantwortet.
Ich habe die Einstellungen auf Deutsch und das Target auf München und trotzdem kommen die Klicks aus Indien. FB will also nur die klickraten hochhalten, damit ich von der Reichweite beeindruckt bin und mehr Geld in die Werbung stecke. Davon werden dann wieder Klicks bei Klickfarmen in Indien eingekauft.
Tolles System! Dient der Finanzierung von FB, hilft aber meinem Marketing nichts.


Facebook Werbung für Einsteiger – Teil 1 27. Oktober 2015 um 7:21

[…] du mit diesem Wissen gerüstet die Anzeige in Facebook technisch einstellst, kannst du hier sehr genau nachvollziehen. Aber Achtung: erst verstehen, dann […]

Antworten

Warum ich mit Facebook Ads absolut unzufrieden bin | TAGESTEXTE.DE 4. November 2015 um 13:53

[…] Beilharz hat hier schön erklärt, wie einfach man Werbung bei Facebook schalten kann. Aber was bringt das, wenn man […]

Antworten

Anne Richard 5. November 2015 um 12:45

Super Beitrag, in dem ich leider nicht DIE Antwort gefunden habe, die ich dringend suche.

Hier kommt die Frage.

OK. Ich schalte also eine Werbeanzeige. Diese Werbeanzeige erhält Kommentare, die ich aber nur sehe, wenn die Anzeige zufälligerweise auch MIR gezeigt wird. Sonst sehe ich nicht, wie die Leute reagieren. Ich sehe zwar in der Statistik z.B. "10 Kommentare", aber wo kann man diese Kommentare sehen (und z.B. ggf. löschen)??

Antworten

Felix Beilharz 5. November 2015 um 21:09

Die Kommentare lassen sich im Power Editor einsehen. Wenn Sie da in die Anzeigenansicht gehen, finden Sie rechts den Link "Permalink-Beitrag mit Kommmentaren anzeigen".

Antworten

Anne Richard 26. November 2015 um 20:52

DANKE!!!
Genial.


Die Social Web News der 17. Kalenderwoche 8. November 2015 um 20:13

[…] Die wahrscheinlich ausführlichste Anleitung für Facebook-Werbeanzeigen […]

Antworten

Auf Facebook berühmt zu sein … 12. November 2015 um 18:44

[…] deines Klientels auswählen. Bis hin zum Lieblingsbuch. Das ist genau so, wie du es willst. Du musst hier nichts dem Zufall überlassen, wenn du dein Geld in die Hand […]

Antworten

Spree-Liebe Hochzeitsfotografie 11. Januar 2016 um 22:58

Danke, einfach und verständlich für einen Anfänger in Sachen FB Ads erklärt und auch gleich Umgesetzt. Ich habe mich an das Thema bisher nie so ganz rangetraut, aber gerade für mich als Hochzeitsfotograf bietet die Zielgruppengenaue Werbeschaltung (frisch verlobte Frauen) von Facebook einen riesigen Vorteil.

Beste Grüße aus Berlin,
Alex

Antworten

ava.lennart@gmail.com 11. Februar 2016 um 10:11

Bis dahin erst einmal danke für die verständliche Beschreibung. Ich wollte meinen als ebook erschienenen Roman auf diese Weise bewerben. Leider habe ich trotz genauer Zielgruppeneingrenzung (Frauen zwischen 18 und ca. 50 mit Interesse an Liebesromanen) haufenweise Likes von entweder 10jährigen Mädchen aus Istanbul oder arabisch-sprechenden Männer (Nein, ich habe keine nackte Frau auf meinem Buchcover). Beim zweiten Mal geschah dasselbe, sodass ich jetzt völlig von der Alternative über Facebook zu werben, abgekommen bin. Was ist da geschehen? Liegt der Fehler im Facebooksystem (dann würde ich mich sehr über das rausgeschmissene Geld ärgern) oder wird Facebook unterwandert?
Besten Gruß Ava Lennart

Antworten

Felix Beilharz 17. Februar 2016 um 14:33

Du hast auch wirklich den Anzeigenmanager verwendet und nicht die "Boost/Hervorheben"-Funktion am Facebook-Post?

Und falls ja: Sprache auf deutsch eingestellt?

Antworten

Armin 24. Februar 2016 um 23:18

Hi Felix,

danke für Deine ausführliche Beschreibung. Leider habe ich auch das gleiche Problem: viel Geld ausgegeben und Likes von Arabern und aller Herren Länder – aber NICHT meine Zielgruppe erhalten. Habe ich da was falsch gemacht? Sprache auf Deutsch einstellen? Ich suche mir die Finger wund und finde nicht heraus, wo man das macht.

Oder bin ich bei Click-Farmen gelandet? Weil dann kann ich das Geld auch verbrennen.

Ich danke Dir sehr.

Grüße, Armin


Michael 23. Februar 2016 um 12:58

Hallo,

wir schalten Anzeigen für unseren Webstore in USA und in D, gerade für USA haben wir das Problem das die Werbekonten des Initiators schon mal "wg. ungewöhnlicher Aktivitäten" ausgesetzt werden. Hochladen Identität etc ruck zuck aber tagelang keine Antwort. Wir verlieren damit echt Business. Gestern lieft es wieder für 12 Stunden und sofort Umsatz. Hast du eine gute Kontaktidee? Facebook Werbung ist genial aber auch eine schnelle Reaktion bei Problem wichtig. Wir sind am verzweifeln

Antworten

Sebastian 10. April 2016 um 17:58

Vielen Dank für den guten Beitrag! Ich habe ihn komplett durchgearbeitet und parallel meine ersten Werbeanzeige auf Facebook erstellt. Wollen wir mal sehen, ob es sich lohnt. 🙂
Mach weiter so!

Antworten

Harald Stuckmann 9. Mai 2016 um 19:49

Ja, der Beitrag ist gut, aber nicht hilfreich, weil er von der Realität komplett abweicht.

Viel interessanter als der eigentliche Beitrag sind die Kommentare, weil ich mich exakt da wiederfinde. Zielgruppe Land: Deutschland, Sprache: deutsch, und woher kommen die Klicks? Aus Asien, aus Arabien aus "kann ich teilweise gar nicht lesen, da in arabischer Schrift".

Leider haben Sie, Herr Beilharz, auf die Frage, wie das passiert, auch keine befriedigende Antwort. Und was nutzt ein "extrem genaues Targeting" (Ihre Worte), wenn das zwar versprochen, aber noch nicht einmal im Ansatz eingehalten wird.

Ihr Beispiel mit Justin Bieber ist sehr gut. Und das lasse ich mir als Werbetreibender auch gefallen, weil ich es verstehe. Ich verstehe aber nicht, warum ein "Target" Deutschland in Asien oder Saudi Arabien landet. Das kriegt ja selbst die Telekom hin. Und so lange das so läuft, und es läuft schon lange so, sind auch leider Beiträge wie Ihrer zwar gut gemeint, aber total sinnlos.

Der einzeige, der hier eine befriedigende Antwort zu dem warum und wieso abliefern könnte, ist Herr Zuckerberg selbst, aber da können sie auch Kim Jong-Un fragen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

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Felix Beilharz 9. Mai 2016 um 22:55

Da habe ich tatsächlich keine Antwort drauf. Zum Glück ist das aber nicht die Regel, sondern kommt ziemlich (sehr) selten vor. Nichtsdestotrotz ist das unbefriedigend und muss von Facebook gelöst werden, da haben Sie natürlich völlig Recht.

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Thomas Meyer 6. Juni 2016 um 15:52

Hallo Herr Beilharz,
nach der tollen Facebookreglementierung sind wir nun der Meinung das wir unsere Marketingbudgets nur noch für Informationen an unsere Facebookfans benutzen wollen. Wie kann man aber einstellen, das diese Informationen nur an unsere Follower ausgespielt werden. Bei einer Facebookseite mit 30k Followern wollen wir diese auch nur an Menschen ausspielen, die uns freiwillig geliked haben, da sie sich für unsere Produkte etc interessieren. Ich finde im Werbeanzeigenmenü keine Möglichkeit nur die eigenen Fans zu erreichen.
Wie kann man das einstellen?
Beste Grüße

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Felix Beilharz 6. Juni 2016 um 18:48

Dafür gibt’s beim Targeting ein Auswahlfeld: "Verbindungen". Dort können Sie einstellen, ob Sie nur an Fans ausspielen oder gar die Fans von der Anzeigenschaltung ausschließen wollen.

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Thomas Liebig 7. Juli 2016 um 5:58

Habe ich ein anderes Facebook wie Ihr? Das einzige was ich bei einer Zielgruppe einstellen kann ist das Alter, Geschlecht, Interessen. Mehr Optionen gibt es nicht.

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Susanne Schäfer 9. Juli 2016 um 9:34

Ein guter Artikel, vielen herzlichen Dank. Ich bin auf der Suche nach einer ähnlichen Information und hoffe, Sie haben einen Tipp für mich. Darf man auf der eigenen Firmenfacebookseite externe Anzeigen verkaufen? Also wie die Anbietung einer Anzeige in einer Zeitung die man dann abdruckt und verteilt?

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Marcus 31. August 2016 um 10:01

Hallo ich habe folgendes Problem,
nachdem ich mir ein Werbeaccount auf meinem Namen angelegt habe und den Business Manager nutze, kann ich bei Zahlungsmittel NUR den TYP "KREDITKARTE" angeben. Laut Internet Recherche ist doch auch die Rede von Paypal! Wieso habe ich die Möglichkeit nicht?
Mit freundlichem Gruss Marcus

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Scooby 12. September 2016 um 14:35

Kann man eigentlich von facebook das Geld für die fake-likes zurückverlangen? Nützen rechtliche Schritte etwas? Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass ich von facebook ein Produkt bekomme, für das ich nicht bezahlt habe. Ich habe mich an alle oben geschilderten Einstellungen gehalten und bekomme trotzdem nur likes aus dem arabischsprachigen Raum oder Indien, obwohl ich diese Länder gar nicht als Zielgruppe eingestellt habe. Naja, facebook wirds egal sein, die haben mein Geld und likes geliefert, der facebook-support ist auf Beschwerden eingestellt und ist zum Aussitzen verpflichtet.

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Sonnenwald 26. September 2016 um 20:38

Guten Tag Herr Beilharz,
vielen Dank für die klaren und sehr gut erklärten Werbemöglichkeiten bei Facebook. Ich habe stundenlang Video-Facebook-Trainings angeschaut und kam dabei nicht wirklich voran. Nun habe ich Ihren Blogbeitrag entdeckt- und siehe da es ist gar nicht so schwer! Sie haben damit eine Person ein kleinwenig glücklicher gemacht!
Frohe Grüsse aus der schönen Schweiz,
Katharina Sonnenwald

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Julius 5. Oktober 2016 um 10:41

Hallo, super Artikel. Eine gut zu folgende Anfänger Anleitung. Wenn jemand Interesse an der Facebook-Pixel Integration zum Conversion Tracking hat, dann würde ich gerne auf meine Anfänger Anleitung hinweisen: marketingheld.com/facebook-pixel

Viele Grüße

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Andrea Baitz 11. Oktober 2016 um 10:11

Vielen lieben Dank für diesen interessanten Artikel und die Mühe die dahinter steckt! Wirklich sehr informativ und hilfreich 🙂

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heinz 28. Dezember 2016 um 12:24

Ich glaube, ich habe ein eigenes Facebook. Ich kann gerade noch den Werbemanager aufrufen, aber was ich dann sehr, hat mit dem Artikel rein garnichts zu tun. Vielleicht kann sich das jemand ansehen (https://www.dropbox.com/s/4gx4slz9di9aokm/Facebook_Ads.jpg?dl=0), wo ich da rein geraten bin.
Für einen Hinweis bin ich dankbar.
Heinz

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Felix Beilharz 10. Januar 2017 um 14:32

Das ist die neue Oberfläche. Der Artikel wird demnächst aktualisiert und auf die neuesten Entwicklungen angepasst.

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Dankbarer Leser 13. Januar 2017 um 13:38

Toll! Normalerweise kommentiere ich keine Beiträge aber hier möchte ich ein ganz großes Lob aussprechen. Ich lese mich gerade bei Facebook Ads ein und bisher hat keine Website einen so strukturierten und gut zusammengefassten Artikel gehabt. Sehr hilfreich. TOP! Ich werde die Seite abonnieren.

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Jan 1. Februar 2017 um 15:12

Danke für den umfangreichen Artikel! Ich bin nicht unbedingt der große Social-Media-Mensch, möchte aber dennoch gern die Reichweite meines Blogs ausbauen. Da erscheint mir dieser Weg als ein guter Baustein. Vielen Dank für die tolle Anleitung & bis bald auf meinem Blog. 😉

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Peter 22. Februar 2017 um 9:54

Hallo Hallo

Ich würde gern wissen wie man das Konto im Werbeanzeigenmanager löscht. Ich suche und lese nun seit Stunden.
Wegen dreier unverständlicher Fehlermeldungen kann Werbung nicht mehr veröffentlicht werden (Text fehlt / falscher link (link ist eine auf facebook gepostete Veranstaltung) / batch file-Fehler). Hilfe von facebook kommt nicht.
Danke für jede Hilfe.
Peter

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Christian 28. März 2017 um 12:32

Hallo zusammen,

weiß jemand wie ich Bilder aus der Bibliothek dauerhaft entfernen kann?
Gerade wenn man verschiedene Motive hochgeladen hat und dann nur das beste zum Auswählen auf Vorrat haben möchte, muss das doch möglich sein. Ich finde aber die Option nicht. Danke für eure Hilfe!

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Werbung mit dem Facebook Werbeanzeigenmanager – online-business-erfolg.de 24. April 2017 um 20:29

[…] Übrigens, wie Du im Screenshot im oberen Bereich erkennen kannst, sind die gezeigten Zielgruppen nicht die einzigen Zielgruppen, die Dir der Facebook Werbeanzeigenmanager bietet. Du kannst selbstverständlich noch in die Tiefe gehen und nach passenden Interessen suchen. Eine vollständige Übersicht aller Targetingmöglichkeiten findest Du auch bei Felix Beilharz auf der Webseite zum Download. […]

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Mikael 16. August 2017 um 21:28

Super Anleitung! Vielen Dank für die erste Hilfe!

Antworten

Niklas 22. August 2017 um 15:13

Vielen Dank für deinen Beitrag. Hat mir sehr geholfen. Ich versuche momentan mehr Aufmerksamkeit für meine Webseite www.beerpongshirts.de zu generieren. Leider ist das gesamte Thema Rund um SEO sehr komplex und ein hohes Ranking schwer zu erreichen. Daher denke ich, dass eine Investition in Facebook Ads sinnvoll ist, mal schauen wie der ROI aussehen wird. Gerade als Student bin ich mit Investitionen immer sehr vorsichtig. Danke für die Erklärung, war sehr angenehm zu lesen. LG, Niklas

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