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Abmahnfalle Website – Die 5 größten Risiken [Video]

Wer eine Website betreibt, steht mit einem Bein im Gefängnis. Diesen Eindruck kann man schnell bekommen, wenn man sich die unzähligen Abmahnungen, Klagen und ähnlichen Rechtsstreitigkeiten rund um Websites so anschaut. Ein falsches Wort im Impressum, ein falscher Link, schon ist der Brief vom Anwalt da.

Doch welches sind denn die größten Abmahnrisiken für Websitebetreiber? Dazu hat mir Rechtsanwalt Christian Solmecke ein Interview gegeben!

Die fünf Abmahnrisiken auf Websites – Videointerview

Abmahnrisiken in Kürze

1. Haftungsausschluss / Disclaimer

Viele Webmaster schreiben in das Impressum Klauseln wie „Keine Abmahnung ohne vorherige Kontaktaufnahme“ oder „Wir haften nicht für ausgehende Links“. Das ist nicht nur unwirksam, sondern sogar ein Abmahngrund.

2. Falsches Impressum

Nicht nur fehlende Angaben im Impressum können zu einer Abmahnung führen, sondern auch zuviele oder die falschen Angaben. Auch die Social Media Kanäle brauchen ein Impressum.

3. Tracking und Datenschutz

Neben der anonymisierten Übertragung der IP-Adresse ist ein entsprechender Datenschutzhinweis wichtig. Auch für jeden verwendeten Social Media-Button muss ein Datenschutzhinweis integriert werden. Der Link zum Datenschutzhinweis muss auch als „Datenschutz“ benannt sein, den Hinweis einfach im Impressum unterzubringen, reicht nicht aus!

4. Werben mit Selbstverständlichkeiten

Wer auf seiner Website Angaben macht wie „14 Tage Rückgaberecht“ oder „2 Jahre Garantie“, zieht Abmahnungen geradezu an. Mit Selbstverständlichkeiten darf nicht geworben werden!

5. Kaufen-Button

Der Bestellbutton in Online-Shops muss eindeutig auf eine Zahlungspflicht hinweisen. Und auch dabei gibt es einiges zu beachten.

Der Abmahncheck

Im Interview hat Christian den kostenlosen Abmahncheck erwähnt. Das Tool ist wirklich klasse und sollte unbedingt genutzt werden. Er ist zu finden auf www.wbs-law.de/abmahncheck/.

Über Christian Solmecke

Christian und ich waren mittlerweile auf etwa zehn Events als gemeinsam Speaker aktiv, zuletzt z.B. bei HorizontWissen in Aachen, bei XOVILichter in Köln oder eben auf dem SEODAY. Für meine Social Media Kanzlei Konferenz 2013 konnte ich ihn sogar als Keynote Speaker gewinnen.

Besonders sehenswert ist der YouTube-Channel, auf dem Christian mehrmals wöchentlich Tipps und Infos über aktuelle Themen weitergibt und erklärt, wie dazu jeweils die rechtliche Lage aussieht.



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Kommentare


HAN SEO 6. November 2014 um 16:05

Vielen Dank für das aufschlussreiche Interview. Ich hatte das Thema (zu Punkt 1) auf dem SEO-DAY leider nur nebenbei mitbekommen.

Meine Frage: Wie sieht es denn mit dem folgenden Passus aus, ist dieser ebenso abmahnbar?

„Abmahnungen: Bitte kontaktieren Sie mich falls auf dieser Website gegen eines ihrer Schutzgesetze verstoßen wird. Eine persönliche Einigung ist erheblich billiger und komfortabler für beide Seiten.“

Antworten

Abmahnfalle Website – Die 5 größten Risiken | Beraternews 7. November 2014 um 12:42

[…] Tipps diese Fallen zu umgehen, geben die beiden in ihrem Video. […]

Antworten

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