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Recap: 50 Leute 100 Steaks – SEO-Konferenzen neu definiert

SEO- und Online-Marketing-Konferenzen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. SEO Campixx, SMX, SEOkomm, SEOday, SEOCruise, OMCap, SEMSEO und die Online Marketing Rockstars sind nur einige Beispiele. Wer will, kann sich 20 Tage oder mehr pro Jahr auf Konferenzen aufhalten. Ist da wirklich noch Platz für eine weitere Veranstaltung?

Diese Frage stellten sich viele, die von Karl’s neuer Konferenz-Idee hörten. Doch schnell wurde klar: hier ist alles anders. Karl bricht mit allen Konventionen und stellt etwas vollkommen Neues auf die Beine. Was an „50 Leute 100 Steaks“ so neu ist? Ganz einfach:

  • Die Teilnahme kostet nichts.
  • Es gibt keine offizielle Anmeldung.
  • Jeder MUSS etwas beitragen.
  • Und nicht zuletzt: es gibt feinstes Steak.

Das Konzept in Kürze

Da das Konzept im Netz ausführlich nachzulesen ist, hier nur die Kurzfassung: Wer dabei sein möchte, reicht die Beschreibung eines Online-Marketing-Tipps ein. Der Tipp wird anonymisiert an ein Fachgremium weitergereicht, die den Tipp auf Praktikabilität, Neuheitsgrad und weitere Faktoren bewerten. Die besten 50 Tippgeber werden dann zur Konferenz eingeladen.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Jeder hat die gleiche Chance, auf die Konferenz zu kommen, egal ob er in der Szene einen großen Namen oder einen großen Geldbeutel hat. Lediglich einen guten Tipp muss er aufweisen können.

Juhu, ich bin dabei

Ich habe mich von Karl überreden lassen, einen Tipp einzureichen. Gar nicht so einfach, etwas zu finden, was man vor 50 Vollprofis präsentieren kann/will. Trotzdem habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass mein Tipp in der Anfangszeit auf Platz 12 rankte.

Doch nach und nach kamen immer weitere Tipps, über 140 Leute haben Tipps eingereicht (übrigens nur 4 Frauen…). Und ich sah schon meine Felle davonschwimmen, als meine Platzierung immer weiter abrutschte. Umso größer war die Freude, dass ich am Ende doch auf Platz 49 stand – ich bin dabei! In unmittelbarer Nähe befanden sich geschätzte Branchenkollegen wie Torsten Tromm, Andreas Rothermund, Timon Hartung oder Thomas Kilian, so dass ich mir im letzten Fünftel nicht so einsam vorkam :-).

Die Plätze 48, 49 und 50 vereint

Auf geht’s nach Berlin

Die Konferenz fand in einem hübschen Schloss/Hotel tief im Osten Berlins statt. Dahin zu kommen ist gar nicht so einfach. Ein Taxi fährt vom Ku’damm etwa 40 Minuten, was mir bei der Rückfahrt noch schmerzhaft bewusst werden sollte…

Also kam ich, von einer bösen Erkältung geplagt, aber mit Pillen und Pülverchen versorgt, am Vorabend im Hotel an. Vor Ort waren bereits einige der oben genannten Kollegen und weitere Tippgeber, so dass wir den Abend bei einem gemütlichen Abendessen verbringen konnten. Hier wurden bereits erste Tipps geteilt und diskutiert.

Nicht alle Häuser sind so schick wie das Schloßhotel…

Die Konferenz beginnt

Am nächsten Morgen zögerte sich der Beginn der Konferenz erst einmal hinaus. Ein völlig übermüdeter, weil frischgebackener Papa, nämlich Marcus Tandler himself, der die Keynote hielt, kam aufgrund „Störungen im Betriebsverlauf“ oder so erst spät bei uns an. In der Zwischenzeit wurden wir aber bereits umfänglich mit kalten Getränken und netten Worten der beiden einzigen anwesenden Damen Anne und Dajana versorgt. Die Vorfreude stieg mit jeder Minute…

Freundlicher Empfang durch zwei nette Damen 🙂

Als Marcus dann endlich da war, konnte es losgehen. Er sprach einige Minuten in der üblichen mitreissenden Art eines Mediadonis und teilte dann sogar seinen eigenen Tipp mit uns. Auf so eine Idee wäre ich im Leben nie gekommen, krasses Zeug. Ach so, habe ich schon erwähnt, dass sämtliche Tipps unter Geheimhaltung stehen und nicht nach außen dringen werden (auch nicht in diesem Recap)? Nein? Sorry…

Marcus Tandler eröffnet die Konferenz

Ah, ihr seid trotzdem dabei geblieben. Schön, dann weiter :-).

Die ersten 15 Tippgeber (die von der Jury am besten bewertet wurden), wurden dann gebeten, ihre Tipps vor allen Teilnehmern vorzutragen. Hier wurde bereits klar: einiges davon ist einfach tiefschwarz oder technisch nicht für jeden umsetzbar. Aber selbst wenn nicht alles für mich 1:1 praxisrelevant ist, es war super interessant, die Denkweisen der Tippgeber zu erfahren. Allein dadurch kam ich schon auf neue Ideen. Unglaublich, wie weit manche Leute dem durchschnittlichen Unternehmen im Online-Marketing voraus sind…

Die Zuhörer sind voll bei der Sache

Nach einer Pause durften dann weitere Teilnehmer ihre Tipps vor der ganzen Gruppe präsentieren. Ich habe mich auch dazu entschieden, einfach weil es mir deutlich stimmschonender erschien, den Tipp einmal am Mikro vorzutragen, anstatt später zehnmal in Kleingruppen. Dank Halstabletten und weiteren Pillen hatte ich bisher zumindest ganz gut durchgehalten, das wollte ich mal nicht aufs Spiel setzen.

Mein Tipp war… wird nicht verraten 😉

Nach dieser offenen Phase ging es endlich in die Kleingruppen. Jeweils ca. 8 Leute versammelten sich und teilten ihre Tipps reihum in der Gruppe. Dank der geringen Gruppengröße war auch für Rückfragen und Ergänzungen anderer Teilnehmer genug Platz. Und dank des schönen Wetters konnten wir uns im ganzen Garten des Schloßhotels verteilen, so dass wir nicht nur neue Tipps, sondern auch noch etwas Farbe mitnahmen.

SEO Tipps im Garten

Das Mittagessen kam vom Buffet. Hähnchenfilets und Gemüse. Schließlich will man ja abends noch Platz für die namensgebenden Steaks haben…

Die Gruppenphase ging bis etwa 19:00 Uhr. Gar nicht so einfach, jeden Tipp zu erwischen. Das war aus zwei Gründen aber notwendig: erstens wollte man selbst ja so viel wie möglich Tipps mitnehmen. Und zweitens sollten wir jeden Tipp auf einer Liste kurz bewerten: nach den Kriterien „Neu“, „Praxisrelevant“ und „Top-Tipp“.

SEO-Tipps in kleinen Gruppen – und mit Hund

Der beste Tipp des Tages

Die gesammelten Bögen wurden schließlich in mühevoller Handarbeit ausgewertet. Denn die besten Plätze durften sich auf Preise wie ein OMCap-Ticket oder sogar einen Platz beim SEOktoberfest freuen (der Traum eines jeden SEOs, wie man so hört…). Die Plätze 4-5 wurden von Karl mit „Social Vodka“ („zum Sharen“) belohnt.

Auf den ersten Platz kam, völlig verdient, Tech-Junkie Jens Altmann. Meiner Einschätzung nach ist Jens einer der wenigen in Deutschland, der nicht nur Karls Ideen wirklich versteht und umsetzen kann, sondern auf einem ähnlichen Level denkt. Und das, obwohl er über 10 Jahre jünger ist… Da kommt noch was auf uns zu :-).

50 Leute – mehr als 100 Steaks

Nach der Preisverleihung war es endlich soweit: die Steaks waren dran. Karl hatte sich nicht lumpen lassen und nur das allerbeste Wagyu- und Bison-Fleisch bestellt. Ich gestehe, ich habe von Wagyu vorher noch nichts gehört, bin ich doch eher der Hähnchen- als der Steakesser. Aber ich gestehe ebenfalls: das war wohl das beste Fleisch, was ich jemals gegessen habe!

Die Vorfreude steigt…

Sogar die erste Charge, die leider komplett durchgebraten war, war leckerer als alles, was man sonst im Steakhouse so bekommt. Die zweite Fuhre hatte dann genau den richtigen Garzustand und war so zart, dass Kauen fast unnötig war… Und das Beste: der Name „50 Leute 100 Steaks“ ist irreführend, denn es waren deutlich mehr als zwei Steaks für jeden vorhanden. In Gesprächen habe ich mitbekommen, dass manche ganze sechs Steaks verdrückt haben. Ich für meinen Teil war nach dem vierten pappsatt *g*.

Soooo viele Steaks…

Nach dem Essen begann dann der nächste, gemütliche Teil: die Party. Dank freier Getränke und exklusivem Bier war die Feierlaune schnell hergestellt. In Grüppchen und Zweiergesprächen wurden die Themen des Tages weitergeführt, ausgebaut und umgedacht. Ich musste mich zusammen mit Andreas dann allerdings aus gesundheitlichen Gründen gegen 23 Uhr auf’s Zimmer verziehen (jeder auf seins, versteht sich). Schließlich klingelte am nächsten morgen um halb 6 der Wecker (das ist der Nachteil, wenn der einzige Flieger um 08:10 losfliegt und man ca. 50 Minuten zum Flughafen braucht…).

Mein Fazit

So, zu der eingangs gestellten Frage: braucht es eine weitere SEO-Konferenz? Karl hat die Maßstäbe komplett neu definiert. Die Größe der Konferenz war ideal für maximalen Nutzen aller Teilnehmer. Speiß‘ und Trank von nie gesehener Qualität und die Stimmung extrem locker und positiv. Selbst der so abseits gelegene Ort war gut gewählt, denn so konnte sich kein Grüppchen mal eben absetzen und woanders „einkehren“.

Insofern: ja, so eine Konferenz braucht die Branche! Für mich war es die beste Konferenz, auf der ich bisher war (auch wenn sie nur schwer vergleichbar mit den größeren Formaten ist) und ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall wieder einen Tipp einreichen. Vielleicht trauen sich dann auch ein paar mehr Damen, so dass wir den diesjährigen Frauenanteil von 0% mindestens verdoppeln können ;-).

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Kommentare


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50 Leute 100 Steaks – Zweite, komplett überarbeitete Auflage (Q&A) 22. Juni 2014 um 10:00

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