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Initiative Q – Virales Marketing in 8 Lektionen

Gerade geht ein richtig krasser Hype durch’s Netz: Die „Initiative Q“ schickt sich an, das neue Zahlungssystem der Welt zu werden. Wer jetzt einsteigt, kann richtig absahnen – sofern sich Q jemals durchsetzt, natĂŒrlich.

Aus Marketing-Sicht finde ich den Hype extrem interessant, denn da wurde so einiges richtig gemacht…. Deshalb habe ich mir das Vermarktungsschema einmal genau angeschaut und 8 Lektionen herausgearbeitet, die die enorme ViralitĂ€t des Modells erklĂ€ren.

Denn eines steht fest: Q benutzt virales Marketing allererster GĂŒte! Das Ergebnis sind (Stand 05.11.18) schon ĂŒber 1,7 Mio. Interaktionen auf Facebook, davon alleine ĂŒber 600.000 Shares…

Initiative Q - Auswertung

1. ExklusivitĂ€t – das Invite-Prinzip

Was nicht jeder haben kann, will jeder haben. Dieses Prinzip macht sich Q zu Nutze. Rein kommt man aktuell nur auf Einladung. Das macht neugierig, das schafft Begehrlichkeit. Ich bezweilfe, dass allzu viele Teilnehmer genau wissen, worum es bei Q eigentlich geht. Aber mitmachen will man dann doch… schließlich will man zu der exklusiven Gruppe der Eingeweihten bzw. Eingeladenen gehören.

Das ExklusivitĂ€ts- und Invite-Prinzip haben sich auch schon andere Produkte erfolgreich zu eigen gemacht: Google+ war anfangs nur auf Einladung verfĂŒgbar (was hoffentlich kein schlechtes Omen fĂŒr Q ist…), die OnePlus Smarthpones ebenfalls und auch Paypal hat eine starke Referral-Kampagne eingesetzt. Das Prinzip funktioniert also – offensichtlich auch hier.

2. FOMO – die „Fear of missing out“

Durch die ExklusivitĂ€t entsteht bereits der so genannte FOMO-Effekt, die Fear of Missing Out (Angst, etwas zu verpassen). Man weiß zwar nicht genau, was das ist, was da alle gerade teilen, aber irgendwas mit „das neue Bitcoin“ hat man gelesen, also dieses Mal bloß nicht wieder den Zug zum Reichtum verpassen!

TatsĂ€chlich spielt Q dieses Spielchen noch deutlich weiter. Denn zu verpassen gibt es nicht nur die ExklusivitĂ€t des Dabeiseins, sondern auch bares Geld. Denn sollte (!) Q jemals ein etabliertes Zahlungssystem werden, werden die Qs in der Rate 1:1 in Dollar einlösbar sein. Es winkt also ein stolzes SĂŒmmchen, je nach AktivitĂ€t durchaus eine dreiviertel Million oder mehr. Und mag die Chance darauf auch noch so gering sein – das darf man doch nicht verpassen!

3. Schneeballprinzip – die Pyramide

Nun hat man es „geschafft“ und einen Invite ergattert, geht das Rennen erst richtig los. Denn natĂŒrlich bleibt es nicht dabei – den richtigen Nutzen bekommt man erst, wenn man weitere Leute zur Initiative Q einlĂ€dt. Je mehr, desto besser. FĂŒr jeden erfolgreich eingeladenen Nutzer gibt es weitere Qs, so dass die potenzielle Dollar-Summe immer weiter anwĂ€chst, je mehr man einlĂ€dt. Ich war echt verblĂŒfft, wie viele Leute ihren Q-Link auf Facebook posten, auch unter die Einladungs-Posts von anderen.

Wie es sich fĂŒr eine gute Pyramide gehört, ist da aber auch noch nicht Schluss. Nein, man bekommt nicht nur fĂŒr jeden eingeladenen Nutzer Qs, sondern auch fĂŒr die von diesem erfolgreich Eingeladenen.

Jehr mehr Freunde man also einlĂ€dt, desto höher die Chance, dass auch davon wieder einige Freunde einladen und desto schneller ist man reich – zumindest mal an Qs und Erfahrung.

Eingeladenen Q Nutzer

4. Dringlichkeit – Abnehmender Nutzen im Zeitverlauf

Ein besonders genialer Hack liegt in der erzeugten Dringlichkeit des Systems. Denn der Wert, den ein eingeladener Nutzer fĂŒr den Einladenden hat, ist nicht etwa statisch, sondern nimmt im Laufe der Zeit ab.

Je frĂŒher man einsteigt, desto mehr Punkte erhĂ€lt man fĂŒr jede Einladung. Wartet man lieber noch eine Woche oder zwei, um zu schauen, wie sich das Ganze entwickelt, wird jede spĂ€tere Einladung weniger wert und der potenzielle Reichtum rĂŒckt schon wieder in weite Ferne.

Also beeilt man sich lieber. Und da sich das alle denken, entsteht ein enormer viraler Druck, der ganz Facebook, Twitter und sonstige Social Networks ĂŒberschwemmt.

5. Knappheit – oder doch nicht?

Neben dem ExklusivitĂ€ts-Prinzip setzt Q auch auf Knappheit. Man kann nĂ€mlich nur 5 Invites vergeben. Sind diese aufgebraucht, hört der Link auf zu funktionieren. Oder? Nein, denn nach wenigen Minuten erscheinen neue Invites, die man vergeben kann (und mit denen man natĂŒrlich weitere Punkte sammeln kann). Ist dieser Link aufgebraucht, erscheinen wieder neue.

Ich bin mittlerweile bei 40 erfolgreichen Invites angelangt und es scheint, als ob aktuell Schluss ist. Mehr Punkte kann ich offenbar nur durch Invites meiner „Downline“ bekommen. Mal sehen, ob morgen nicht plötzlich doch wieder mehr Invites offen sind.

Invites sind also ein knappes und damit begehrliches Gut. Aber eben nur scheinbar.

6. Gamification – den Spieltrieb wecken

Auch mit dem Gamification-Prinzip spielt Q beeindruckend gut. Zu Beginn hat man nur 5 Invites frei. Sind diese aufgebraucht, tauchen, schwupps, neue offene Invites auf.

Der Fortschritt wird in einem optisch ansprechenden Balken dargestellt, der aufzeigt, wie viele Invites man noch hat oder braucht. Hier sieht man, wie viel man bereits erreicht hat, wie viel aktuell noch möglich ist und was zukĂŒnftig möglich sein wird. Es dĂŒrfte tief im Menschen verankert liegen, nur schwer mit einem nur teilweise ausgefĂŒllten Balken zurecht zu kommen, weshalb man sich MĂŒhe gibt, den Balken weiter aufzufĂŒllen. JĂ€ger und Sammler eben. Zumal, wenn ja ein gutes SĂŒmmchen Geld lauert.

7. Trust durch Bekanntheit – das Influencer-Prinzip

Ich gebe es zu: Als ich gehört habe, dass da „einer der Paypal-GrĂŒnder involviert“ ist, ist mein Interesse schlagartig gestiegen. Wer schon einmal ein weltumfassendes Zahlungssystem geschaffen hat, schafft das vielleicht noch einmal, oder?

Zumindest ist das Grundvertrauen höher. In diesem Fall muss die Person gar nicht namentlich bekannt sein. Die Marke Paypal strahlt so sehr auf Q ab, dass diese Person fĂŒr sehr viele Menschen sicherlich den entscheidenden Trust-Faktor darstellt.

Waren es mehrere oder ein Paypal-GrĂŒnder? Welche Rolle hatte der GrĂŒnder bei Paypal? Welche Rolle hat er hier? Und wer ist es ĂŒberhaupt? Das dĂŒrfte die meisten Nutzer nicht interessieren – Paypal, also gut. Influencer-Effekt eben. Wenn Bibi den Duschschaum mit Vanille-Kotzfrucht-Aroma rausgebracht hat, muss er ja gut sein!

8. Risikoumkehr – das Risiko ist, NICHT teilzunehmen

Was Q und auch die Promotoren immer wieder betonen, ist, dass es ja nichts zu verlieren gibt. Alles, was man preisgibt, ist eine E-Mail und ein Name, sonst nichts. Kein Investment, keine weiteren Daten. Das Risiko ist also minimal.

Auf der Gegenseite steht der enorme, mögliche Gewinn, falls Q sich wirklich durchsetzt und alles wirklich wie geplant ablÀuft.

Die Teilnahme an Q ist also nicht nur risikofrei, das wahre Risiko ist also, NICHT teilzunehmen. Das geht aus vielen der Texten auf der Website und vor allem aus vielen Argumenten der Einladenden deutlich hervor.

Auch dieses Prinzip der Risikoumkehr ist nicht neu, sondern wird schon lange im Marketing, vor allem im Tele- und Direktmarketing, eingesetzt. Was hast du zu verlieren? Unsere 7 Geld-ZurĂŒck-Garantien, die 14 Boni und die 23 QualitĂ€tsversprechen sind so ĂŒberwĂ€ltigend, dass dein Risiko, etwas Tolles zu verpassen, garantiert x-fach grĂ¶ĂŸer ist als das Risiko, wenn du dich darauf einlĂ€sst. Garantiert.

Meine Meinung zu Q

Glaube ich an den Erfolg von Q? Nein. Bin ich sicher, dass es nicht doch abgeht? Nein. Habe ich meine 380.000 Qs schon fĂŒr die Altersvorsorge eingeplant? Nein.

Ich betrachte den Hype eher aus Marketingsicht – und da finde ich die 8 Lektionen Ă€ußerst interessant. Ich hoffe, du auch. Wenn ja, teile den Link gern mit deinen Freunden. Danke <3.

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Kommentare


Robert Jank 28. Oktober 2018 um 17:30

Ein interessanter und lesenswerter Artikel. Wenn sogar auf Facebook Einladungen in der Kommentarfunktion von Einladungsposts Hoffnung wecken, dann sollte doch eine solche hier nicht minder erfolgreich sein:

Hallo lieber Leser dieses Artikels,

Initiative Q ist ein neues WĂ€hrungs- und Zahlungsnetzwerk, das von ehemaligen PayPal-Mitarbeitern aufgebaut wurde. Die WĂ€hrung Q wird derzeit kostenlos vergeben, wenn man von einem bestehenden Mitglied eingeladen wird.

Die Idee ist, dass, wenn Millionen von Menschen beitreten, Q ein fĂŒhrendes Zahlungsnetzwerk werden könnte, und nach bekannten Wirtschaftsmodellen bedeutet das, dass der Wert der Belohnung bei etwa 130.000 US-Dollar liegen wĂŒrde.

Der Betrag, den du reservierst, nimmt jeden Tag ab, und ich kann aktuell maximal 5 Leute einladen…
Mein Einladungslink: https://initiativeq.com/invite/BIdrlDe2Q
(Keine Sorge. Keine komischen Sachen. Du musst nur deinen Namen und deine E-Mail-Adresse angeben und dein Platz ist reserviert).

Vielleicht eine Chance frĂŒh bei etwas großem dabei zu sein – vielleicht auch nicht. Aber was hat man zu verlieren?

Viele GrĂŒĂŸe und Erfolg

Antworten

Richard G. 29. Oktober 2018 um 16:16

Dann spielen wir das Spielchen doch mal auch hier, fĂŒr eine stabile Altersvorsorge!

Initiative Q is an attempt by ex-PayPal guys to create a new payment system instead of credit cards that were designed in the 1950s. The system uses its own currency, the Q, and to get people to start using the system once it’s ready they are allocating Qs for free to people that sign up now (the amount drops as more people join – so better to join early). Signing up is free and they only ask for your name and an email address. There’s nothing to lose but if this payment system becomes a world leading payment method your Qs can be worth a lot. If you missed getting bitcoin seven years ago, you wouldn’t want to miss this.

Here is my invite link: https://initiativeq.com/invite/BVZ8ei4hX

This link will stop working once I’m out of invites. Let me know after you registered, because I need to verify you on my end.

Antworten

Mustafa Celik 30. Oktober 2018 um 17:31

Finde ich interessant!
Wollma sehn obs funzt.

Antworten

Marc 1. November 2018 um 12:41

Sehr Interessanter Artikel , bleibt abzuwarten ob sich dies in der Zukunft durchsetzen wird.Ich bin da eher Skeptisch.

Antworten

Wie kann ich mich bei Initiative Q anmelden? Invite/Einladung 2. November 2018 um 12:12

[…] Das bedeutet im Umkehrschluss, dass je frĂŒher man sich fĂŒr die Einladung entscheidet, umso höher ist die Anzahl der QÂŽs die man fĂŒr die Anmeldung erhĂ€lt (siehe Quelle: https://felixbeilharz.de/initiative-q-virales-marketing-in-8-lektionen/). […]

Antworten

Alex 2. November 2018 um 16:33

Schöner Artikel und ein großartiges Beispiel wie man einen aktuellen Trend fĂŒr das eigene Marketing nutzen kann – Chapeau!

Um nun auch etwas davon zu haben… hier mein link 😉

https://initiativeq.com/invite/SURCLAZnQ

Antworten

Zwei Millionen Neuanmeldungen fĂŒr Initiative Q: Genialer Growth Hack oder Pyramidensystem? – DigiCurrency News 2. November 2018 um 21:52

[…] SzenegrĂ¶ĂŸen an Initiative Q und der Nutzergewinnungskampagne des Unternehmens abgearbeitet: Social-Media-Experte Felix Beilharz, Growth Hacker Hendrik Lennarz und SEO- und Online-Marketing-Urgestein Karl […]

Antworten

JĂŒrgen M. 3. November 2018 um 16:24

Ich finde die ganze Sache lustig und wĂŒrde mich natĂŒrlich nicht darauf verlassen, dass mehr dahinter steckt als eine Luftnummer oder (noch lustiger) eine Studie ĂŒber die LeichtglĂ€ubigkeit der Menschen! Immerhin tut es niemandem weh!

Und auch ich bin natĂŒrlich dabei und habe noch „wenige RestplĂ€tze“! 😄😄😄
https://initiativeq.com/invite/BBy0Nxkh7

Viel Erfolg den aktiven – und viel Spaß den Zuschauern! …wer durch den Spam genervt ist, kann ja weiterklingen, wie man es bei anderer Werbung auch macht! 😄

Antworten

Markus 4. November 2018 um 7:44

Sehr intetessanter Artikel, sollte jemand noch eine Einladung brauchen, hier mein Link, es sind noch 2 PlÀtze frei:

https://initiativeq.com/invite/rrNUmRq3m

Antworten

Martin 5. November 2018 um 15:58

Und so geht es weiter und weiter.. Die Artikel beinhalten aktuell alle den gleichen Content. Unsere schöne neue Welt.
Vllt hat Initiative Q eine Chance und wenn nicht, dann hatten wir alle fĂŒr eine gewisse Zeit mal das GefĂŒhl bei was Großem dabei gewesen zu sein.. 🙂
Warum nicht mal was Neues und Anderes probieren?!

Wer noch eine Einladung benötigt.. Bitteschön

https://initiativeq.com/invite/rXJ_klvn7

Antworten

Egon 7. November 2018 um 9:39

Hallo Martin! Vielen Dank, hat geklappt. Kannst du mich bitte im Q-Dashboard bestÀtigen?

Antworten

Alex 26. November 2018 um 10:25

mich auch bitte

Antworten

Friedrich 4. Dezember 2018 um 9:00

Eine Interessate Sache mit initiativeq, eventuell wird es ja was, hier entsteht etwas Àhnliches momentan palai.org wo man TÀglich Gratis sein Grundeinkommen in Palai erhÀlt.

Antworten

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