15.07.1616

14 Kommentare

pokemon-marketing-og(1)Seit Mittwoch ist Pokémon Go auch in Deutschland verfügbar – und hat das Land im Sturm erobert. Hier in Köln sind oft ganze Ansammlungen von Teenagern zu beobachten, die gemeinsam oder gegeneinander auf die Jagd nach den kleinen Monstern gehen. Aber auch viele Erwachsene sind nur noch mit dem Handy vor der Nase unterwegs. Pokémon Go ist definitiv der virale Hit des Jahres. Da hat es nicht lange gedauert, bis erste Unternehmen den Hype für ihr Marketing einsetzen.

12 Beispiele für Pokémon-Marketing aus Deutschland

Einige Unternehmen waren dabei besonders schnell und haben bereits einen Tag nach der Veröffentlichung der deutschen Version der App Aktionen und Content dazu produziert. Zwölf Beispiele von großen und kleinen deutschen Unternehmen zeigt dieser Artikel.

[Tweet „#PokémonGo – so nutzen deutsche Unternehmen den Hype [12 Beispiele]“]

1. Lockmodule im Burgerladen

Der Burgerladen „The Bird in Cologne“ hat auf Facebook angekündigt, dass zu einer bestimmten Zeit Lockmodule im Laden ausgelegt werden (wodurch wilde Pokémon für alle Nutzer angelockt werden). Zusätzlich erhalten alle Spieler einen Rabatt auf das Essen. Clever: Es wird zur Reservierung aufgefordert und das Passwort „Pokémon Go“ verwendet. Dadurch lässt sich sehr gut messen, wie viele der Besucher über Facebook auf die Aktion aufmerksam wurden.

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2. Pickupchu

Pick Up! war schnell – bereits am 12.07., als die App in Deutschland erschien, wurde ein passendes Bild auf Facebook veröffentlicht.

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3. Aufsteller vor dem Geschäft

Der Lebensmittelladen „Unverpackt Trier“ lockt Pokémon-Jäger mittels Stopper vor dem Geschäft in den Laden und verlängert die Reichweite natürlich auch über Facebook.

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4. Pokémon-Pizza

Wagner-Pizza belässt es bei einem einfachen Handy-Screenshot eines Pokémons vor der Unternehmenszentrale – vertut sich allerdings beim Namen des Pokémon. Und so wirklich kreativ ist der Post auch nicht. Da ist noch Luft nach oben.

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5. Bayer 04 Leverkusen

Bayer schickt das Maskottchen gegen die Pokémon ins Rennen. In der spanischen Version mit ziemlich hohen Interaktionszahlen:

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Auf deutsch erstellte Bayer ein GIF. Hübsche Idee, kam aber nicht ganz so gut an:

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6. PokéHund

Mein Lieblingskunde DeWeZet war kreativ und hat den Bürohund flugs in ein Pokémon transformiert – zur Shitstorm-Präventation gleich mit dem entsprechenden Tierschutz-Hinweis.

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7. Burger-Rabatt

Die BurgerBuben vergeben Rabatt, gestaffelt nach Team-Zugehörigkeit.

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8. Challenge accepted

Junited Autoglas fordert die Kunden auf, die von ihnen eingenommene Arena zu erobern. Sofern das stimmt und nicht nur ein Marketingspruch ist – feine Idee!

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9. Pikachu-Amerikaner

Mal ganz was anderes: Diese Bäckerei hat pünktlich zum Start der Pokémon-App passendes Backwerk produziert. Clevere Idee.

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10. PokéStop

Dieser Club hat das Glück, dass seine Location ein PokéStop ist. Da lässt sich was draus machen.

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11. Mannschaftsfoto

Ein Foto mit Pokémon, liebevoll inszeniert von der Eintracht Hildesheim. Kommt gut an bei den Fans.

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12. Großangelegte Aktion

Takko Fashion hat die bisher größte Marketing-Aktion mit Pokémon gestartet. In jeder zweiten Filiale wurden entweder eine von zehn Plüschfiguren oder eines von 540 Pokémon-Bildern versteckt. Wer eines dieser Objekte in den Filialen findet, wird mit Einkaufsgutscheinen belohnt. Bin gespannt auf die Ergebnisse.

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So geht PokémonGo-Marketing

Die bisherigen Beispiele deutscher Unternehmen lassen sich im Prinzip in vier Kategorien einteilen:

  • Screenshot von Pokémons im Büro/Laden/Location posten
  • Lockstoffe auslegen oder Pokéstops ausnutzen
  • Sonderaktionen, Rabatte, Gewinne für Pokémon-Jäger anbieten
  • Eigene Pokémon-Produkte erstellen und verkaufen
[Tweet „So geht #PokémonGo-Marketing – 12 Beispiele und viele Tipps“]

Es gibt bereits die Ankündigung, dass es künftig gesponsorte Orte geben wird. Damit können Unternehmen ihre Ladenlokale oder entsprechende Venues in der Pokémon-App hervorheben, vielleicht besondere Items anbieten etc. – gegen Bezahlung natürlich. Für viele Unternehmen dürfte das eine sehr verlockende Investition werden, zumal der Einzelhandel ja seit Jahren über rückläufige Laufkundschaft klagt.

Im Quellcode der App wurde übrigens bereits ein Hinweis auf McDonald’s gefunden, was als Indiz für bereits vorangelegte sponsored places gewertet wird. Es könnte also nicht lange dauern, bis erste PokéStops in McDonald’s-Filialen (und dann wohl auch in Starbuck’s und anderen Ketten) auftauchen.

Die Kollegen von Netspirits haben bereits ein Video mit drei Ideen für Pokémon-Marketing erstellt, das gerade für kleinere Unternehmen sehenswert ist. Wer schnell ist, kann den Hype ziemlich gut für sein eigenes Business ausnutzen.

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Eine Facebook-Gruppe für Pokémon Go-Marketing gibt’s mittlerweile übrigens auch.

Die rechtliche Seite

Was beim Marketing mit Pokémon-Go rechtlich zu beachten ist, hat Rechtsanwalt Thomas Schwenke erörtert. Hier bestehen insbesondere bei den Markenrechten und Bildrechten, also z.B. bei der Verwendung der Pokémon-Figuren oder des Logos.

Weitere Beispiele?

Sind euch weitere Marketing-Aktionen aufgefallen? Kommentiert den Link zum Post, dann ergänze ich den Beitrag gern.


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  1. Der Name bei Wagner ist richtig. Pidgeot ist der englische Name. In der deutschen Version von Pokemon heißt es tatsächlich Tauboss. Wobei das auch nur in seiner letzten Entwicklungsstufe. Dass ich das weiß gibt mir zu denken 🙂

  2. Pokèmon Go ist der Hammer. so eine geniale Idee. Ich bin ein totaler Fan. Uhhh eure Daten werden missbraucht. Es werden Bewegungsprofile erstellt und der Mensch ist das Produkt. Alles richtig, nur wen zum Teufel juckt es. Hier aufregen und danach bei rot über die Ampel und dabei auf das Handy glotzen.

  3. Pingback: Lessons Learned - Mobiles Meisterstück Pokémon Go (1/2)
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